Dienstag, 8. November 2016

Warum wird der Apfel braun?

Einheimisches Superfood
Als Kind habe ich braune Äpfel eklig gefunden, und das wird heute vielen Kindern wohl genauso gehen. Braune Äpfel sind ein Kindheitstrauma. Aber das Braunwerden des gesunden Obstes hat natürlich auch einen Grund.
Äpfel enthalten natürliche Polyphenole . Diese Enzyme sind entzündungehemmend, können freie Radikale im Körper unschädlich machen und sind deshalb sehr gesund. Diese Polyphenole sind aber auch schuld daran daß der Apfel braun wird nachdem man ihn angeschnitten hat. Sie reagieren mit dem Sauerstoff an der Luft und oxidieren. Der Apfel will so seine Wunde verschließen. 
Das könnnen wir verhindern indem wir angeschnittene Äpfel kurz in Zitronensaftwasser tauchen. Doof für den Apfel, gut für uns.

Alte Apfelsorten enthalten viel mehr Polyphenole als neue Sorten. Das macht sie schneller braun aber auch sehr viel gesünder als die neu gezüchteten Sorten. Hätte ich das als Kind gewusst, wäre bestimmt kein Apfel vor mir sicher gewesen. Glaube ich.
Alte Sorten die man heute noch im Handel bekommt sind u.a. Braeburn, Cox Orange, roter Boskop und Schöner aus Boskop. Wenn ihr euch einen neuen Apfelbaum in den Garten pflanzen möchtet schaut doch mal auf den Seiten des Nabu nach alten Apfelsorten.  https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/streuobst/sorten/00435.html

Menschen mit Birkenpollenallergie haben oft eine Kreuzallergie und vertragen keine rohen Äpfel. Doch Allergiker können alte Apfelsorten besser vertragen als die polyphenolarmen Neuzüchtungen.
Besonders interessant aber auch reich an Antioxidantien sind Züchtungen mit rotem Fruchtfleisch. 
Um Kindern Äpfel interessanter zu machen, kann man gemeinsam mit ihnen verschiedene Apfelspeisen ganz einfach zubereiten. 

Apfelstrudel
Ein Apfelstrudel aus Blätterteig geht besonders schnell. Blätterteig als Rolle bekommt man im Handel. Äpfel werden kleingeschnitten und mit Rosinen, Nüssen und Zucker gemischt.  Im Backofen auf 200 Grad Ober/Unterhitze ist er dann in 35 Minuten fertig.

Apfelmus 
Wenn man Apfelmus sofort essen möchte kann man die rohen Apfel in einer Küchenmaschine mit einem Spitzer Zitronensaft und Agavendicksaft zu einem Rohkostapfelmus verarbeiten.
Möchte man das Apfelmus auf Vorrat herstellen kocht man die geschnittenen Äpfel mit Zucker, püriert sie und füllt sie heiß in Einmach- oder Twist-off Gläser. Wenn man sie im Backofen sterilisiert, hat man einen Wintervorrat.

Apfelsaft
Apfelsaft aus den eigenen Äpfeln herstellen, kann man im Dampfentsafter oder in Mostereien. Eine Liste findet ihr auch beim Nabu.
 https://www.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/streuobst/service-und-adressen/05812.html


Ein Fingerspiel zum Apfel findet ihr bei mir auf dem Blog:
  https://klapperdose.blogspot.de/2016/10/apfelspielgedicht.html

Am gesündesten ist das frische Obst. Das kann man für Kinder mit einem Spiel interessant machen. Ihr schneidet 5 Apfelschnitze und legt sie auf einen Teller. Den stellt ihr in die Mitte auf den Tisch. Zwingt kein Kind Apfel zu essen, dadurch entwickelt es eher Abscheu. Versucht es lieber mit eigenem Vorbild und esst selber viele Äpfel. Ladet die Kinder ein zu probieren.

Fünf Äpfel
Text und Spielidee: Gundula Geck-Grantz
 
Fünf Äpfel liegen auf dem Tisch,
ganz saftig, lecker und frisch.
Kommt der Michel angerannt
futtert einen Apfel so schnell er kann.


Vier Äpfel liegen auf dem Tisch,
ganz saftig, lecker und frisch.
Kommt der Sam angerannt
futtert einen Apfel so schnell er kann.


Drei Äpfel liegen auf dem Tisch,
ganz saftig, lecker und frisch.
Kommt die Lisa angerannt
futtert einen Apfel so schnell er kann.


Zwei Äpfel liegen auf dem Tisch,
ganz saftig, lecker und frisch.
Kommt die Valerie angerannt
futtert einen Apfel so schnell er kann.


Ein Apfel liegt auf dem Tisch,
ganz saftig, lecker und frisch.
Kommt der Ahmet angerannt
futtert den Apfel so schnell er kann.

 
Kein Apfel liegt mehr auf dem Tisch,
ganz lecker, gelb und frisch.

Samstag, 15. Oktober 2016

Giftiges Weihnachten?

Weihnachten ist nicht mehr weit und damit auch die Zeit Häuser und Zimmer weihnachtlich herauszuputzen. Doch Vorsicht im Kindergarten, Krippe oder Haushalten mit Kleinkindern oder Haustieren . Viele Pflanzen mit denen wir unsere Zimmer schmücken sind giftig. Kinder reagieren auf Giftstoffe viel sensibler als Erwachsene.

Umfassende Broschüren bekommt ihr beim Giftinformationszentrum-Nord. 
http://www.giz-nord.de/cms/index.php/infomaterial/61-broschueren-zu-pflanzenvergiftungen.html


Die häufigsten Giftpflanzen, die in der Weihnachtszeit verwendet werden, stelle ich euch hier kurz vor:

  • Efeu- in allen Teilen (Blüten,Blätter, Früchte) giftig
  • Weihnachtsstern- die Giftigkeit variiert je nach Art. Zuchtsorten sind heute nicht mehr giftig. Da Weihnachtssterne aber stark gespritzt sind ist die Verwendung in Einrichtungen und Haushalten mit kleinen Kindern nicht zu empfehlen.
  • Eibe- stark giftig in Nadeln Samenkern und Holz und Rinde.
  • Alpenveilchen.- die ganze Pflanze ist stark giftig.
  • Kirschlorbeer- alle Pflanzenteile sind stark giftig
  • Christrose/Nieswurz- Alle Sorten sind stark giftig 
  • Buchsbaum- alle Teile sind giftig
  • Stechpalme-Blätter und Beeren stark giftig 
  • Thuja/Lebensbaum giftig und kann Hautreizungen beim schneiden hervorrufen.
Es geht hier nur um Pflanzen die in der Weihnachtszeit als Dekoration oder Zimmerpflanze verwendet werden. Sollte ich Pflanzen hier nicht genannt haben  könnt ihr mir eine Mail schreiben. Ich ergänze dann die Liste. Es gibt noch viel mehr giftige Pflanzen die evt auf euren Spielplätzen oder in euren Wohnungen vorhanden sein können. Informationen darüber könnt ihr unter anderem auf den Seiten des Giftinformationszentrums bekommen. Eine der giftigsten Zimmerpflanzen ist z.B. die Dieffenbachie. Schon ein kleines Blattstück kann schwere Vergiftungen auslösen. Schaut mal in eurer Wohnung herum und informiert euch über die vorhandenen Zimmerpflanzen.

Sollte der Verdacht einer Vergiftung bestehen, scheut euch nicht einen Rettungswagen zu rufen. Gebt den Rettungssanitätern am besten die betreffende Giftpflanze mit. Das gilt auch bei Vergiftungen durch chemische oder biologische Putzmittel o.ä..

Sonntag, 9. Oktober 2016

Apfelgedicht

Wenn ihr Kinder habt, oder mit Kindern arbeitet dann interessiert euch vielleicht mein Apfelspielgedicht: "Fünf Äpfel hingen an einem Baum". Ihr findet das Gedicht auf meinem Ideen-Blog für Menschen die mit Kindern arbeiten: klapperdose.blogspot.de
Auf dem Blog findet ihr Spielideen, Lieder, Gedichte und Kreativanregungen zu verschiedenen Themen.

Donnerstag, 29. September 2016

Das Leben...

Das Leben bahnt sich seinen Weg. Eine Stockrose hat es sich in der Gehwegritze gemütlich gemacht. Bevor jemand das Pflänzchen zertritt, werde ich ihr einen neuen Platz suchen, damit sie in ihrer ganzen Pracht blühen kann.


Dienstag, 27. September 2016

Erntezeit im Septembergarten

Der rote Boskop trägt auch noch einige Früchte

Der schwarze Zuckermais hat ganz guten Ertrag gebracht

Minikiwis werden immer einzeln reif. Ich habe 2 Zweige abgeschnitten und hoffe daß sie im Wintergarten schneller reifen.

Der Hokaido ist aus dem Kompost gewachsen. War auch nur einer dran.

Unser Haselnusstrauch steht erst das zweite Jahr. Dafür hat er gut getragen. Das gibt schon mal eine gute Herbstdeko bis sie weggenascht werden.

Freitag, 23. September 2016

Neuer Blog für Menschen die mit Vorschulkindern arbeiten

Ich habe angefangen einen zweiten Blog zu schreiben. Der Blog richtet sich an Menschen die in Kitas, Krippen oder ähnlichen Einrichtungen arbeiten. Auch ist er sicher interessant für  Menschen, die sich in der Ausbildung für pädagogische Berufe befinden. Alles was ich an Ideen in meinem Kopf habe schütte ich dort nach und nach für euch aus. Vielleicht findet ihr dort die ein oder andere Idee oder Anregung für euch.

Sonntag, 4. September 2016

Bücherwurmfarm, die Hofbücherei

Offene Bücherschränke sind in den letzten Jahren in fast jeder Stadt zu finden. Man kann dort Bücher mitnehmen oder auch welche hineinlegen. Das gibt es auch in Kleinformat.
Beispiele dafür sind:
Bullerbü(cher)
Libri Migrandi
Gladbücher

Nun gesellt sich auch die Bücherwurmfarm dazu. Andreas hat mir ein Häuschen gebaut und aufgestellt. Es war einiges an Überzeugungsarbeit nötig, da er Holzarbeiten nicht mag. Doch nun steht die Farm, gefüllt mit Büchern, an der Strasse auf unserem Hof. 
Für einige der ersten Bücher habe ich aus alten Geo- Zeitschriften Buchecken-Lesezeichen gefaltet.
Die Anleitung habe ich bei Iris gefunden.

Lesezeichen für die Bücherwurmfarm

 Das ist nun unsere kleine Hofbücherei. Menschen können ein Buch mitnehmen oder auch hineinstellen wenn Platz ist. Ich bin auch bei bookcrossing registriert und werde Bücher in diesem Schrank auf die Reise schicken. 
Habt ihr euch schon Bücher aus einem offenen Bücherschrank mitgenommen? Wie sind eure Erfahrungen mit den Schränken?







Sonntag, 21. August 2016

Sonntagsausflug zum Tomatenfest auf dem Hof MilleFlori


An diesem Wochenende fand auf dem Hof MilleFlori in Wiedenrode das jährliche Tomatenfest statt. Auf dem Fachwerkhof mit einem romantisch gestalteten Gelände gab es viel zu sehen.

Ausflug zum Hof MilleFlori
In schönem Ambiente wurde man empfangen.

Zuerst gönnten wir uns Kaffee und Kuchen. Von der leckeren vegane Schokoladentorte gab für mich gleich 2 Stücke als Reserve für schlechte Zeiten auf die Hüften. Andreas suchte sich Käsekuchen mit Eierlikör aus. 

lecker Kuchen
leckere vegane Schokotorte

Es gab viele Stände mit leckeren und schönen Dingen. Ich kaufte Aroniakonfitüre, da meine Aroniasträucher in diesem Jahr noch nicht getragen haben.  An zwei Infoständen konnte man die verschiedenen Tomatensorten anschauen. Ich wußte schon daß es viele Sorten gibt aber wenn man davorsteht und die Tomaten in vielen größen, Formen und Farben aufgereiht sieht ist es doch überwältigend. Natürlich konnte man auch Tomaten und Chilis kaufen.

Hier konnte man unter anderem Tomaten kaufen


Eine große Wasseranlage aus alten Zinkwannen war für Kinder zum spielen angelegt. Es waren gerade keine Kinder dort so konnte ich sie fotografieren.

Eine Wasserspielanlage

Auch alte Landmaschinen gab es zu bestaunen. Sie waren auf dem Gelände als Dekoration aufgebaut. Eine ganze Reihe davon war auf dem hinteren Teil des Geländes anzuschauen. 

Alte Landmaschinen


Aus alten Paletten war ein Verkaufsstand aufgebaut mit Palettenmöbeln zum ausruhen Die Palettenmöbel waren besetzt darum habe ich sie nicht fotografiert. Aber das Haus sah toll aus und musste aufs Foto.

Upcyclinghaus aus Paletten

Überall auf dem Gelände waren romantische, gemütliche Sitzgelegenheiten verteilt. Auch im Gewächshaus konnt man sich hinsetzen und Tomatensorten bestaunen.

Sitzgelegenheit aus alten Ziegeln

 Zum Schluß kauften wir uns supersaftiges Tomatenbaguettebrötchen. Im Lehmofen wurden frische Tomatenfladen gebacken.

Der Lehmbackofen


Es gab auch Führungen und einen Walking Act den wir aber leider nicht mitgemacht haben. Darum kann ich darüber nicht berichten. Wer das Tomatenfest verpasst hat muss nicht traurig sein. Die nächste Veranstaltung auf dem Hof ist das Kürbis- und Weinfest am 24.-25.September.
Mehr Veranstaltungsinfos gibt es auf der Webseite des Hofes: http://www.hof-milleflori.de/veranstaltungen.html
und auf der Facebookseite: https://www.facebook.com/HofMilleFlori/?fref=ts

Dienstag, 16. August 2016

Nachhaltig Wäsche aufhängen

Ich gehöre zu den Menschen die zu faul sind ihre Wäscheklammern säuberlich in einen Beutel zu verstauen, nachdem die Wäsche abgenommen ist. Ich lasse einfach alles hängen. Mache ich das mit Holzklammern vergammelt das Holz und ich habe Flecken an der Wäsche. Bei Plastikklammern habe ich das Plastikproblem,ausserdem werden sie mürb und brechen. Abhilfe schaffen nun meine neuen Edelstahlklammern. Sie halten auch schwere Wäschestücke fest an der Leine, sind leicht zu handhaben, verfärben und vergammeln nicht. Ich werde sie wahrscheinlich noch an meine Enkel vererben. Kaufen kann man die tollen Teile bei Waschbär. Sie sind zwar um einiges teurer als herkömmliche Klammern aber unverwüstlich und das rechnet sich dann auf Dauer. Der einzige Minuspunkt ist das Plastiktütchen in das die Klammern verpackt sind.


Ein ganzer Karton nachhaltige Wäscheklammern.

Da die Klammer keine Feder besitzt kann auch nichts kaputtgehen.

Auch schwere Jeans werden zuverlässig festgehalten.

Sonntag, 31. Juli 2016

Ein Sonntagsmärchen für Till.

Der große und der kleine Hans

Erzähl mir eine Geschichte, forderte Till. „Wer soll in der Geschichte vorkommen?“ fragte ich ihn. Bevor Till antworten konnte schränkte ich ein: „Aber kein Feuerdrache“ „Doch ein Feuerdrache mit roter Haut und riesigen Augen,“ wünschte sich Till. Ich seufzte,“ und was noch?“
Das kannst du dir selber aussuchen,“ erlaubte er mir gnädig. Ich schüttelte den Kopf: „Nein das wäre zu einfach, du musst dir schon selbst was überlegen.“ Nach einigem Hin und Her bekam ich die Vorgabe: „ Ein kleiner Ritter soll darin vorkommen.“ Das hörte sich schon mal gut an. „Und wie soll der Ritter heißen?“ bohrte ich nach. „Hans oder Heinz, schlug mein Zuhörer vor. Ich suchte mir Hans aus und begann. „ Es war einmal ein kleiner Ritter der hieß Hans. Hans wohnte auf einer großen Burg in einem großen dunklen Wald. Auf der Burg wohnte auch sein Vater, der auch Hans hieß. Auch der große Hans war Ritter. Seine Mutter war ein Burgfräulein und hieß Kunigunde.“ Neben mir kicherte Till. Ich nutzte die Gelegenheit um zu überlegen wie es weitergehen sollte. „ Weiter,“hörte ich eine Stimme neben mir fordernd. „ Der kleine Hans hatte auch ein Pferd.“ Neben mir meldete sich Till: „ Der große Hans hat ein großes Pferd und der kleine Hans hat ein kleines Pferd:“ Ich nickte: „Genau, ein kleines und ein großes Schlachtross. Und auf denen ritten sie durch den großen dunklen Wald. Sie ritten sehr lange bis der Wald aufhörte. Danach kam ein Gebirge dass sie überquerten. Sie ritten sieben Berge hoch und sieben Berge wieder runter. Nach den Bergen kamen sie an eine Schlucht. Da sie keine Brücke die über die Schlucht fanden ritten sie am Rand der Schlucht entlang. Nicht lange danach kamen sie in ein Dorf. Die Menschen in dem Dorf hatten sich in ihre Häuser versteckt. Auf den Straßen war kein Mensch zu sehen. Erst als sie an den Brunnen in der Dorfmitte kamen stand dort eine Frau. 'Gute Frau,' begann der große Hans, 'warum verstecken sich die Menschen in ihren Häusern?'. Da erzählte ihnen die Frau von dem riesigen Drachen der in der Schlucht hauste. Der würde alles verbrennen was ihm in die Nähe kam. Andere Dorfbewohner hatten sich mittlerweile aus ihren Häusern getraut und kamen zum Brunnen. Alle redeten durcheinander. Sie baten Hans und Hans um Hilfe und versprachen ihnen eine Belohnung wenn sie ihnen helfen würden. So ritten die beiden Ritter los und kamen bald zum Eingang der Drachenschlucht. Schon am Anfang der Schlucht sahen sie überall verbrannte Bäume. Langsam ritten sie weiter. Als ihre Pferde scheuten und sich weigerten weiterzugehen, gingen sie zu Fuß weiter. Bald kamen sie an einen Höhleneingang. Die Steinwände waren schwarz verkohlt und es roch nach Rauch. In der Höhle schlief ein großer Drache. Kleine Rauchwölkchen stießen beim Schnarchen aus seinem Mund. Der kleine Hans stolperte und gleich öffnete der Drache seine Augen. 'Was wollt ihr kleinen Menschen von mir?' Dröhnte die Stimme des Drachen durch die Höhle. Hans und Hans waren wie versteinert stehengeblieben. Von einem sprechenden Drachen hatten sie noch nie etwas gehört. Allerdings hatten sie bisher sowieso noch keinen Drachen gesehen oder von einem gehört. Sie hörten ein Glucksen und der Drache stöhnte laut: 'Au diese Magenschmerzen.' Und gleich darauf spie er eine lange Flamme an ihnen vorbei in die Schlucht. Sie hatten sich schnell hinter einen Felsvorsprung geduckt, trotzdem spürten sie die Hitze. Als alles wieder ruhig war traute sich der kleine Hans hinter dem Felsen vor und fragte den Drachen: „ Warum spuckst du denn immer Feuer? Die Menschen im Dorf haben große Angst dass du ihre Häuser verbrennst. Der Drache seufzte: 'Aber ich will ja gar kein Feuer speien. Kein Tier traut sich mehr zu mir und ich bin so einsam. Aber diese Magenschmerzen und das Glucksen wenn das kommt muss ich immer Feuer spucken.' Hans und Hans versprachen dem Drachen ihm zu helfen wenn sie konnten und ritten wieder ins Dorf. Sie erzählten den Menschen dort, was den Drachen quälte, und die Leute schickten die beiden Ritter zu einer Kräuterfrau. Die Kräuterfrau kochte dem Drachen einen Riesenkessel voller Magenmedizin. Die beiden Hänse beluden einen Karren mit dem Kessel und reisten wieder zurück zum Drachen. Sie gaben dem Drachen die Medizin zu trinken und warteten. Kein Glucksen war mehr zu hören. Der Drache war geheilt und freute sich so sehr dass er den beiden einen Sack mit Schätzen gab, die er in seiner Höhle gefunden hatte. Sie luden die Schätze auf den Karren und kehrten ins Dorf zurück. Dort teilten sie die Schätze mit den Dorfbewohnern und alle feierten ein großes Fest, bevor Hans und Hans am nächsten Tag wieder über die sieben Berge und durch den dunklen Wald nach Hause ritten.' Ich schwieg, dann meldete Till sich zu Wort. „Noch eine Geschichte,“ forderte er. „Nur eine Geschichte am Tag haben wir ausgemacht, erinnerte ich ihn. Da ging er wieder spielen.

 © Gundula Geck-Grantz

Dienstag, 26. Juli 2016

Kennst du schon? Ewigen Kohl


Eine Unterpflanzung mit duftenden Kräutern wie Rosmarin, Thymian oder Salbei soll Schädlinge vertreiben.

Beim ewigen Kohl erntet man die Blätter. Die wachsen dauernd nach und man kann den ganzen Sommer ernten.



Ewiger Kohl ist eine tolle Pflanze für faule Gärtner. Einmal gepflanzt wächst er immer weiter und bringt immer neue Kohlblätter hervor. Vermehren kann man ihn nur vegetativ über Stecklinge. Man bricht einfach ein Stück ab und steckt ihn in die Erde. Schädlinge wie Kohlweissling und Wühlmäuse befallen ihn zwar auch, sind aber keine Gefahr für die Pflanze weil sie dauernd nachwächst. Ich breche einfach zerfressene Triebe und Blätter ab und lasse den Kohl neu nachwachsen. Man kann den Kohl auch im Topf auf dem Balkon halten. Beachten sollte man dabei daß er Starkzehrer ist und immer gedüngt werden muss z.B, mit Kompost oder Komposttee. Wenn es nicht zu kalt wird kann man ihn dann das ganze Jahr über ernten. Wenn man ihn nicht als Steckling von einem anderen Gärtner bekommt, kann man ihn bei Rühlemanns als Pflanze kaufen.

Verwenden kann man ihn wie Weisskohl oder Blattkohl z.B.
Als Heilpflanze:
  • Bei Ohrentzündungen einfach ein paar Blätter rollen bis der Saft austritt und mit einem Tuch über die Ohren befesigt lindert die Entzündung.(Bei meinem Sohn erfolgreich ausprobiert)
  • Auf Wunden aufgelegt und mit einer Mullbinde befestigt lindert er Schmerzen, wirkt antibakteriell und unterstützt er die Heilung. (Im Selbstversuch erfolgreich ausprobiert )
  • viel Kohl essen soll gut sein gegen Arthritis 
  • Der hohe Gehalt an Vitamin C beugt Erkältungskrankheiten vor.   
In der Küche:
  • Kohlsuppen und Eintöpfe
  • Gemüsepfannen
  •  Kohlrouladen
  • Kohlsalat
  • Sauerkraut
  • Smoothies
  • Sommerrollen
Rezept Kohlgemüse:
Zutaten:
1 Zwiebel
2 Handvoll Kohlblätter
getrocknete Tomaten
Frische Gartenkräuter: Bohnenkraut, Oregano, Liebstöckel Petersilie ect. nach Geschmack.
wer mag kann Kümmel dazunehmen.
Pfeffer, Salz
Öl z Braten zB. Rapsöl
Zubereitung;
Zwiebel und getrocknete Tomaten in kleine Würfel schneiden und in Öl andünsten.
Der in Streifen geschnittene Kohl wird dazugegeben und bei Mittlerer Temperatur angedünstet.
Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und evt Kümmel würzen.
Zum Schluss die frischen Kräuter nach Wahl dazugeben.
Dazu schmecken z.B. Bratkartoffeln.

Montag, 25. Juli 2016

Es gibt heute Zucchinibrot

Da ist man mal 2 Tage nicht im Garten und schon...
Ich werde heute aus dem Überfluss ein Zucchinibrot backen.


So groß ist meine Brotzucchini, die fein gerieben wird

Der Teig vor dem Gehen


Das fertige Brot, 2 Tassenbrote und 4 Brote im Glas

Das wichtigste kommt zum Schluss. Verkosten des fertigen Brotes *mjam*
Das Rezept:
1 Zucchini reiben,
2 Beutel Trockenhefe,2 El Öl, 1geh.Tl Salz, 1Tl Brotgewürz, 1 Prise Zucker mit dem Zucchinibrei vermischen,
1-2 Handvoll gehackte Nüsse nach Wahl untermischen.
Ich habe noch 1 Tasse Haferflocken dazugetan.
Ca 1000g Mehl nach Wahl (bei nir 50:50 Dinkel und Dinkelvollkornmehl)
mit dem Brei verschlagen.
Abgedeckt gehen lassen bis der Teig die doppelte Größe hat. Nochmal durchkneten/rühren und. Mein Teig ist nicht so fest gewesen damit das Vollkornmehl genügend Flüssigkeit hat.
In mehrere Kastenformen füllen,
Auf 200 Grad bei Ober -Unterhitze, oder 180 Grad Umluft ca 40-50 Min backen (je nach Ofen) und abkühlen lassen.

Sonntag, 3. Juli 2016

Alte Jeans=Neue Tasche

Ich hatte eine alte Jeans mit hübschen Rosenapplikationen herumliegen. Meine alte Tasche war kaputt und ich brauchte eine neue. Nach einigem Herumgefrickele kam dann eine neue Tasche dabei heraus. Sie hat einige Faulheitsschwächen wie ein etwas falsch eingenähter Reissverschluss und innen sichtbare Nähte aber sie tut ihren Dienst und gefällt mir ganz gut.

Ich habe die Rosenapplikationen erhalten.

Auch die Tasche mit der Rose ist eingebaut.
Die Reste einer Hose

Zugeschnittene Taschenteile. Ein Teil hat es nicht auf die Tasche geschafft.

Dienstag, 28. Juni 2016

Junges Gemüse / Zucchinischwemme

Ganz klein geerntet (ca3cm) schmeckt Zucchini am besten. Auch Taglilienknospen kann man so zubereiten.

Einfach in einer Pfanne mit Zwiebeln, Knoblauch und getrockneten Tomaten in Öl anbraten.

Spaghetti noch in der Pfanne unterheben und 5 Min ziehen lassen.



Voila ein schnelles Essen. 
Guten Appetit







Sonntag, 22. Mai 2016

sieben Sachen Sonntag

Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.Nach einer Idee von Frau Liebe Gesammelt werden die Sieben jeden Sonntag bei Anita.

gebacken, Haferbrötchen zum Frühstück


gesammelt, Schafgarbe, Blutampfer,Vogelmiere, Rauke für einen Salat

geschüttelt, das Dressing für den Salat

getrunken, Kaffee mit leckeren veganem Rhabarberkuchen im Kaffee Garten Lehrte

gedrückt, Gitarrensaiten

gezupft, die selben Saiten

geblättert, im Notenheft

Sonntag, 15. Mai 2016

Sieben Sachen Pfingstsonntag

Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.Nach einer Idee von Frau Liebe Gesammelt werden die Sieben jeden Sonntag bei Anita.


gepflückt, wilde Rauke aus dem Garten zum Frühstück.
geschlagen, auf das Schlagzeug denn ohne Fleiss keine Musik

genascht, Rhabarberkompott den ausser mir keiner mag. Ich Glückspilz
gekleckert, denn auch die Waschmaschine mag Rhabarber
 Und wenn ihr was Lustiges sehen und hören wollt empfehle ich die Rhabarberbarbara.

gestapelt, Spargel in einen großen Topf damit es für alle 5 reicht
geschält, Kartoffeln als Begleiter für den Spargel
gefüttert, die Vögel im Garten

Allen Lesern und Bloggern wünsche ich schöne Feiertage mit ein paar Sonnenstrahlen.

Montag, 9. Mai 2016

Ich habs auch getan...

....Löwenzahngelee gekocht. Überall schwirren die tollen Löwenzahn-sirupbilder und -geleebilder herum. Ich habe mich nun an die Arbeit gemacht und tadaaa hier ist mein erster Löwenzahngelee. Noch heiß und frisch kühlen die Gläser ab. Morgen ist dann Premiere. Wer es nachmachen will kann bei Frl. Päng nachschauen. Wenn die Duftrosen blühen werde ich damit auch Gelee kochen. Ich kann es kaum erwarten.

5 Gläser Löwenzahngelee aus dem eigenen Garten.

Sonntag, 8. Mai 2016

Sieben Sachen Sonntag

Immer wieder Sonntags... 7 Bilder von Sachen, für die ich an diesem Tag meine Hände gebraucht habe. Ob für 5 Minuten oder 5 Stunden ist unwichtig.Nach einer Idee von Frau Liebe Gesammelt werden die Sieben jeden Sonntag bei Anita.

gesucht, die Hundeleine zum Spazierengehen.


gepackt, Sportzeug für die Fitness.
geschmaust, kontraproduktiv zum Sport, aber lecker, vegane Pfirsich-Mohntorte, mit meiner Mutter, im Kaffee Garten Lehrte. Da ich meine Kamera vergessen hatte, ist das Bild mit Erlaubnis von der Facebookseite des Kaffee Gartens kopiert.

gegossen, einen Babyapfelbaum, der später Früchte mit rotem Fruchtfleisch trägt, mit Beinwell.



gekrault, den Hund der das toll fand.

geruht, auf der Schaukel etwas für das Gleichgewicht getan.




gekocht, spätes Mittagessen. Gemüsepfanne als gesunden Ausgleich zur Torte am Nachmittag.